Antworten auf Fragen, die uns gestellt werden

Warum fragt ihr neben Namen auch noch Beruf und Wohnort ab?

Zuerst einmal: Nur Vorname und Nachname sind Pflichtfelder – alles andere sind freiwillige Angaben, genau wie der Upload des Bildes. Wir bitten um diese Daten, weil wir mit Beruf und Wohnort zeigen wollen, wie viele verschiedene Menschen dieses Projekt unterstützen!

Was macht ihr mit den ganzen Daten?

Wir präsentieren sie auf dieser Website. Sonst machen wir nichts mit diesen Daten.

Wer könnte sonst noch etwas mit den ganzen Daten machen?

Wir können nicht mit Sicherheit ausschließen, dass die Namen der Teilnehmenden irgendwo anders außer bei uns gesammelt werden. Doch in welchen Zeiten leben wir, wenn wir uns nicht mehr öffentlich mit unserem Klarnamen zum Humanismus bekennen können? Es ist entsetzlich, dass es heute Mut dafür braucht, die 5 Gründe für #auchdasvolk zu unterzeichnen. Bitte habt diesen Mut. Sonst ist es zu spät.

Warum nutzt ihr den Begriff “Volk”? Und warum habt ihr ihn in Anführungsstrichelchen gesetzt?

Das haben wir getan, weil wir mit dem Volksbegriff, wie er derzeit in Politik und Medien gebraucht wird, nichts anfangen können. Und doch sind auch wir Teil der Bevölkerung des Landes, also des umgangssprachlichen “Volks” – auch wenn wir die Argumentationslinien rechtspopulistischer Politikerinnen und Politiker ablehnen. Den Begriff überhaupt gewählt haben wir, weil er durch den rechtspopulistischen Kurs vieler Politiker gerade in aller Munde ist. Mit dem Statement “Wir sind auch ‘das Volk’!” zeigen wir deutlich, dass in diesem Land viele Menschen leben, denen humanistische Werte sehr wichtig sind.

Welche Partei oder welcher Verein steckt hinter diesem Projekt?

Wir sind ein Zusammenschluss von mehr als 20 Personen aus ganz verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen – das wars. Auch die Finanzierung des Projekts erfolgt ausschließlich über diesen privaten Kreis und NICHT über Spendengelder etc.

Wie erledigt ihr die ganze Arbeit, die mit diesem Projekt entsteht?

Wir alle erledigen die Arbeiten zusätzlich zu unseren Berufen – in unserer Freizeit, in der Mittagspause, nach Feierabend, am Wochenende. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass wir uns JETZT engagieren müssen, um einen klaren Standpunkt gegen Rechtsextreme und Rechtspopulisten zu setzen.

Ihr meckert nur – warum habt ihr keine eigene Lösung für die Herausforderungen der Zeit?

Wir meckern nicht, wir handeln. Zum Beispiel haben wir dieses Projekt ins Leben gerufen. Und wir achten auf unsere Sprache und nutzen keine Formulierungen, die andere Menschen abwerten. Außerdem unterstützen viele von uns andere Initiativen ehrenamtlich: Wir bringen Geflüchteten Deutsch bei, unterstützen Menschen in Not, ohne dabei auf Herkunft, Religion oder Geschlecht zu achten, oder sind politisch aktiv in den Städten und Gemeinden, in denen wir leben. Dabei haben wir den Anspruch, stets solidarisch und fair zu handeln – und nach diesen Maßstäben arbeitet auch das Team hinter den Kulissen zusammen.